Mein perfekter Tag in Innichen
Wunderbar erholsame Nacht im komfortablen, schicken Zimmer verbracht, weitab vom Lärm motorisierter Fahrzeuge. Den Vorhang zur Seite geschoben, fällt der Blick auf Innichens historische Denkmäler und auf die Bauernhöfe am Innichberg, während in den Gassen und auf dem Platz das Dorfleben beginnt. Leichtes Hungergefühl regt sich. Absteigen also - oder abfahren – zum Frühstück.
Oh, spät ist es heute geworden. Aber nein, kein Grund zur Sorge: Frühstück gibt‘s bis um 11!
Der Anblick des Buffets versetzt selbst chronische Morgenmuffel in gute Laune: Süßes und Würziges in reicher Fülle, knusprige Brötchen, helle und dunkle, Biologisches aus Innichen und dem Hochpustertal. Würden nicht zahllose Spazierwege und Bergtouren, Pisten und Loipen in die sagenhaft schöne Welt der Drei Zinnen locken, man könnte noch lange ausharren am Frühstückstisch.
Endlich Urlaub! Was tun mit dem angebrochenen Tag? In der weiten Talsohle im Hochpustertal gemütlich wandern, oder sich abmühen und Genugtuung zu erfahren, die Trägheit überwunden und den Gipfel erreicht zu haben? Der Hausberg Haunold und die Drei Zinnen liegen in Innichen zum Greifen nahe. Der blaue Himmel verspricht einen warmen, sonnigen Tag. Also doch lieber sich vom Lift in die Höhe schaukeln lassen, sich vor einer Hütte in die Sonne setzen und einfach nur genießen: die gute Luft und die überwältigend schöne Natur.
Nicht minder verlockend, sich auf das Rad zu schwingen, meist bergab nach Bruneck oder Lienz zu radeln und per Bahn bequem nach Innichen zurückzufahren.
Die Wahl fällt nicht leicht. Und das ist im Winter nicht anders.
Heute über die blauen, roten und – warum nicht – schwarzen Pisten im Hochpustertal wedeln und morgen auf die 200 Pisten-Kilometer am Kronplatz? Oder umgekehrt? Das Auto kann jedenfalls stehen bleiben. Skibusse und der Ski Pustertal Express sind verlässliche Zubringer.
Doch auch die Langlaufskier wollen aus dem Sack. Innichen ist ja das Mekka der Langläufer und das Hochpustertal Italiens Langlaufdestination Nr.1!
Allem voran aber steht die Erkenntnis: vorerst selbst „herunterfahren“ und den Urlaub mit einer beschaulichen Wanderung beginnen, mit oder ohne Schneeschuhe. Ein Ausflug in weiße Landschaft, in frischer, prickelnd-kalter Winterluft wirkt therapeutisch und versetzt in echte Urlaubsstimmung. Später dann vielleicht noch auf die Rodelbahn.
Wie auch immer: Der Urlaub in Innichen im Hochpustertal ist sommers wie winters zu kurz.

Angenehm müde. Den Kopf frei. Schön, dass bis zum Abendessen noch ein bisschen Zeit bleibt. Ein paar Schritte tun im Ort. Shoppen ist in Innichen reizvoll, aber nicht alles. Hier kann man noch ganz altmodisch bummeln, die Zeit verplempern, in Schaufenster gucken, das Leben auf der Piazza beobachten. Der Ort tut gut. Am Ende sind es doch ein paar Tüten, die abgestellt werden wollen. Dafür aber bleibt im Hotel noch Zeit für einen Aperitif vor dem Kamin und ein flüchtiger Blick in die Zeitungen.
Dabei steht noch so manches andere an: das Hallenbad im Ort und die Sauna im Haus. Ganz zu schweigen von dem, was sonst noch in Innichen und im Hochpustertal lohnt.

Zeit fürs Dinner. Der Speisesaal, elegant wie immer und in angenehm warmem Licht. Ein Blick auf die Menükarte. Ach ja, drei Menüs stehen zur Auswahl. Aber zu welchem gastronomischen Ausflug lädt der Küchenchef heute ein? Zu Tiroler Küche, zu Wild, Fisch oder zu Vegetarischem? Egal, das Dinner ist immer eine Gaumenfreude, und der Hausherr wird gleich den passenden Wein empfehlen. Wie gut, dass mittags Zurückhaltung geübt wurde!
brot
Frühstück
09:00 Uhr
ski3gruener
Aktivität
11:00 Uhr
caminetto1
Entspannen
16:00 Uhr
tisch4
Abendessen
20:00 Uhr